Angebote für Schulen

Das Museum « A Possen » bietet Besuchs-Workshops an, die speziell für Klassen des Grundschulunterrichts konzipiert sind.

Während etwa einer Stunde erkunden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrperson und einem Museumsführer ein historisches Thema im Rahmen einer spielerischen und altersgerechten Führung.

Diese Entdeckung wird durch einen etwa einstündigen praktischen Workshop ergänzt, der es ihnen ermöglicht, selbst zu handeln, zu experimentieren und in traditionelle Techniken sowie in die Lebensweisen früherer Zeiten einzutauchen.

Es sind zwei Formeln möglich:

• Entdeckung des Alltagslebens: Die Kinder entdecken im Rahmen einer thematischen Führung das Alltagsleben in der luxemburgischen Moselregion im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Anschließend nehmen sie an einem thematischen Workshop teil, der mit dem behandelten Thema verbunden ist.

• Allgemeine Museumsführung mit kreativem Workshop: Die Kinder lernen das Museum durch eine allgemeine Führung durch die Sammlungen kennen und kombinieren diese mit einem kreativen Workshop, bei dem sie sich in Geometrie, Stickerei, Nähen oder Stricken ausprobieren können. Am Ende nehmen sie ihre eigene Kreation mit nach Hause.

 

Ein vorbereitendes Begleitheft wird der Lehrperson als pädagogische Ressource zur Verfügung gestellt, falls sie die Themen des Besuchs vorab mit ihrer Klasse vertiefen möchte. Ein thematisches Spiel- und Arbeitsheft für die Schülerinnen und Schüler ergänzt die Ressource.

 

Das Museum « A Possen » ermöglicht es den Kindern so, spielerisch zu lernen, ihre Neugier, ihren Beobachtungssinn und ihre Kreativität zu entwickeln und gleichzeitig die Geschichte sowie das traditionelle Wissen und Können vergangener Zeiten zu entdecken.

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Zwei Angebote

1. Das Alltagsleben im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Eine thematische Führung zur Entdeckung des Alltagslebens in der luxemburgischen Moselregion im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Diese Führung wird durch einen passenden Workshop ergänzt, der das gewählte Thema vertieft.

 

2. Geschichte und Kreativität
Eine allgemeine Führung durch das Museum, gefolgt von einem kreativen Workshop.

Angebot 1

Das Alltagsleben im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Im Rahmen dieser thematischen Besuchs-Workshops entdecken die Kinder gemeinsam mit ihren Lehrpersonen die Geschichte der Moselregion im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Während einer Führung tauchen sie in Themen wie Ernährung, Kleidung, traditionelle Handwerkskünste oder Schule ein.

 

Im zweiten Teil ermöglicht ein Workshop, der von einer Museumsvermittlerin geleitet wird, den Kindern, die während der Führung entdeckten traditionellen Kenntnisse praktisch anzuwenden.

4 Themenbereiche

In diesem Besuchs-Workshop entdecken die Schülerinnen und Schüler, was die ländlichen Familien in der luxemburgischen Moselregion im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts aßen und wie sie ihre Lebensmittel zubereiteten und kochten, mit besonderem Augenmerk auf Milchproduktion und Butterherstellung. Am Beispiel der Butter erkunden sie einen wichtigen Teil der ländlichen Geschichte der Mosel.

 

Begleitet von einem Museumsführer erkunden sie zunächst die Sammlungen des Museums auf altersgerechte Weise. Der Schwerpunkt liegt auf der Entdeckung der damals verzehrten Lebensmittel, insbesondere auf der Verarbeitung von Milch und ihrer Weiterentwicklung. Die Geheimnisse des Butterns, der Käseherstellung und des Verzehrs von Milchprodukten damals werden für unsere jungen Besucher kein Geheimnis mehr sein!

 

Nach der Führung nehmen die Kinder an einem spielerischen Workshop teil, der von einer Vermittlerin geleitet wird. Sie lernen die traditionelle Butterherstellung mit einer Butterfass-Maschine kennen. Eine Form steht ebenfalls zur Verfügung, um der Butter eine originelle Form zu geben, die sie mit nach Hause nehmen können (eine kleine Kühlbox zum Aufbewahren ist Pflicht).

 

Diese praktische und unterhaltsame Aktivität ermöglicht es, alte Techniken auszuprobieren, die Transformation von Lebensmitteln zu verstehen und das Alltagsleben früher besser nachzuvollziehen.

 

Hinweis: Workshop von Juni bis September nicht verfügbar.

 

*Aus Gründen der Hygiene und Lebensmittelsicherheit können die ursprünglich während eines Workshops hergestellten Produkte durch gleichwertige Produkte aus dem Handel ersetzt werden.

In diesem Besuchs-Workshop entdecken die Schülerinnen und Schüler, wie aus Pflanzen verschiedene traditionelle Handwerke entstehen, um unterschiedliche Gegenstände herzustellen. Zwei Beispiele stehen besonders im Fokus: das Weben, bei dem Leinen und Hanf verarbeitet werden, und die Korbflechterei, unter anderem mit Getreidestroh oder Weidenruten.

Begleitet von einem Museumsführer erkunden die Kinder die Museumssammlungen auf altersgerechte Weise. Ein Brechwerk, ein Abwickler, ein Spalter – Begriffe, die heute kaum noch gehört werden, und Werkzeuge, deren Verwendung teilweise in Vergessenheit geraten ist. Der Schwerpunkt liegt auf der Entdeckung, wie Pflanzen mithilfe dieser Werkzeuge in Gegenstände verwandelt wurden, sowie auf den damit verbundenen traditionellen Fertigkeiten, die in den Alltag der ländlichen Moselregion im 19. Jahrhundert eingebunden waren.

Im zweiten Teil dieses Besuchs-Workshops probieren die Kinder etwa eine Stunde lang die historische Handwerkskunst des Webens aus. Ausgestattet mit einem kleinen Webrahmen und unter Anleitung einer Vermittlerin können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Im ersten Teil dieses Besuchs-Workshops entdecken die Schülerinnen und Schüler, begleitet von einem Museumsführer, das Museum und seine Sammlungen, mit besonderem Augenmerk auf die Geschichte und Entwicklung von Stoffen und Kleidung im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Alltagskleidung, Naturstoffe und die Geschichte des Handwerks stehen dabei im Mittelpunkt.

In den Werkstätten des Schneiders und des Schuhmachers haben die Kinder die Gelegenheit, die Praktiken und Werkzeuge dieser Berufe näher kennenzulernen.

Um vollständig in die Welt der Kleidung vergangener Zeiten einzutauchen, können die jungen Besucher alte Kleidung anprobieren und sich in den historischen Bereichen des Museums fotografieren lassen. Im zweiten Teil des Besuchs-Workshops gestalten die Kinder anschließend einen Rahmen aus Wolle und Holz, in dem diese Fotos Platz finden. Während des Workshops werden sie von einer Vermittlerin begleitet und sammeln zahlreiche wertvolle Erinnerungen, sodass sie mit neuen historischen Kenntnissen nach Hause gehen.

Mit dem pädagogischen Koffer werden die Schülerinnen und Schüler eingeladen, in der Zeit zurückzureisen und den Alltag einer Lehrerin um 1925 zu entdecken. Der Parcours ist als Spiel mit Rätseln gestaltet und folgt der Geschichte von Marguerite Schmit, einer fiktiven Figur, die auf historischen Recherchen basiert und ein besseres Verständnis für die Realität von Schule und Gesellschaft der damaligen Zeit vermittelt.

Dieses spielerische und lehrreiche Erlebnis verfolgt mehrere Ziele:

  • Einen Einblick in das Berufsleben einer Lehrerin zu Beginn des 20. Jahrhunderts geben;

  • Zeigen, wie Schule und die Rolle der Frau sich im Laufe der Zeit entwickelt haben;

  • Kritisches Nachdenken über die Stellung und das Bild der Frau in der Gesellschaft fördern.

Die Schülerinnen und Schüler begleiten Marguerite in ihrem Beruf, indem sie verschiedene Aufgaben lösen. Jedes Fach im Koffer behandelt ein spezielles Thema und enthält Rätsel zu Museumsobjekten. Diese Objekte regen zur Beobachtung, Diskussion und Reflexion an. Jede richtige Antwort ermöglicht es, im Spiel voranzukommen, indem eine Zahl gesammelt wird, um einen geheimen Code zu bilden. Am Ende des Parcours öffnet dieser Code eine Schatzkiste – die abschließende Belohnung für die gemeinsamen Anstrengungen.

Der Besuch wird durch einen praktischen Workshop zur Sütterlinschrift ergänzt, der alten deutschen Handschrift. Mit Feder und Tinte lernen die Schülerinnen und Schüler diese anspruchsvolle Schrift kennen, die Feinmotorik, Geduld und Sinn für Details fördert. Als Andenken erstellt jedes Kind eine personalisierte Grußkarte in Sütterlin – ein einzigartiges Objekt zum Behalten oder Verschenken.

Durch diesen originellen Ansatz entdecken die Schülerinnen und Schüler die Schule von damals und ziehen gleichzeitig Bezüge zu ihrem eigenen Alltag. Der pädagogische Koffer und der Workshop bieten eine besondere Lernerfahrung, die Geschichte, Spiel, Reflexion und Kreativität vereint.

Angebot 2

Geschichte und Kreativität

 

Im Rahmen dieser Besuchs-Workshops entdecken die Schülerinnen und Schüler die Geschichte des ländlichen Lebens in der luxemburgischen Moselregion im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Begleitet von einem Museumsführer erkunden sie zunächst die Museumssammlungen. Anschließend folgt ein kreativer Workshop, der von einer Vermittlerin geleitet wird. Kreativität, kleine historische Geheimnisse, spannende Geschichten und viele Entdeckungen stehen im Mittelpunkt dieses Erlebnisses!

4 Workshops

Nach einer etwa einstündigen Museumsführung stellen die Schülerinnen und Schüler ein traditionelles Spiel her: Tic-Tac-Toe. In diesem Workshop, der von einer Vermittlerin geleitet wird, nähen, zeichnen und spielen sie. Sie experimentieren mit verschiedenen Materialien wie Stoffen, Steinen und Farben und können ihrer Kreativität freien Lauf lassen!

 

Sobald ihr eigenes Spiel vollständig genäht, dekoriert und bemalt ist, erhalten die Kinder Tipps, um echte Tic-Tac-Toe-Meister zu werden. Aber Vorsicht: Auch wenn man nicht gewinnt, geht niemand als Verlierer aus diesem Workshop – jeder nimmt sein persönliches Kunstwerk mit nach Hause! Ein unterhaltsamer Workshop, der Geometrie spielerisch vermittelt und Kreativität fördert.

Nach einer etwa einstündigen Museumsführung entdecken die Schülerinnen und Schüler im zweiten Teil dieses Besuchs-Workshops das traditionelle Handwerk des Strickens.

 

Mit Hilfe einer Strickliesel und Wolle gestalten die Kinder unter Anleitung einer Vermittlerin ein kleines Andenken in Form eines Armbands. Dieser unterhaltsame Workshop bietet eine schöne Einführung in das traditionelle Strickhandwerk!

Nach einer etwa einstündigen Museumsführung entdecken die Schülerinnen und Schüler im Rahmen dieses Besuchs-Workshops ein traditionelles Handwerk: das Nähen.

 

In diesem Näh-Workshop bereiten die Kinder ein Schnittmuster vor, erkunden verschiedene Texturen und arbeiten mit Formen, während sie ihre Feinmotorik entwickeln. Unter Anleitung einer Vermittlerin fertigen sie eine kleine Tasche oder ein Plüschtier (je nach vorheriger Absprache mit der Lehrperson) und nehmen es als Erinnerung an dieses kreative Erlebnis mit nach Hause.

Nach einer etwa einstündigen Museumsführung entdecken die Schülerinnen und Schüler im zweiten Teil dieses Besuchs-Workshops das traditionelle Handwerk der Stickerei.

 

In diesem Stick-Workshop lernen die Kinder den Umgang mit Nadel und Faden, erkunden Farben und entwickeln ihre Präzision sowie Feinmotorik. Unter Anleitung einer Vermittlerin gestalten sie ein personalisiertes Bandana, auf dem sie ihre Initialen oder ein dekoratives Muster sticken, das sie anschließend mit nach Hause nehmen können.

Praktische Informationen

Geführte Führung: ca. 1 Stunde

 

Workshop: ca. 1 Stunde

 

Zielgruppe: Kinder von 6 bis 12 Jahren

 

Sprachen:

  • Führung: Luxemburgisch, Deutsch, Französisch, Englisch

  • Workshop: Luxemburgisch, Deutsch, Englisch

Barrierefreiheit: Teilweise zugänglich für Personen mit eingeschränkter Mobilität (bitte vorher Kontakt aufnehmen).

 

Die Gruppen für die geführte Führung sind auf 15 Personen pro Guide begrenzt. Bei größeren Gruppen müssen die Gruppen geteilt und mehrere Führungen gebucht werden.

Für weitere Informationen zum Schulangebot des Museums „A Possen“, zur Angebotsanfrage, Buchung oder anderen Fragen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail an [email protected], telefonisch unter +352 23 69 73 53 oder über das Buchungsformular auf unserer Website www.musee-possen.lu.

 

Das Museum « A Possen » und sein Team freuen sich auf Ihren Besuch!

Die Wäistuff Possenhaus

Warum die Besichtigung nicht mit einem köstlichen mosellischen Essen abrunden? Das Museum « A Possen » bietet Ihnen ein Rundum-Erlebnis dank seines benachbartenRestaurants, dem „Wäistuff Possenhaus“. Nach der Entdeckung der Ausstellungen und der Teilnahme an den Workshops können die Kinder die Besichtigung bei einer geselligen Mahlzeit genießen, die auf ihren Geschmack abgestimmt ist.

 

Wenn Sie weitere Informationen zu den Menüs und Preisen wünschen oder ein Essen im „Wäistuff Possenhaus“ vor, während oder nach dem Museumsbesuch organisieren möchten, geben Sie dies bitte bei Ihrer Anfrage an.

 

Eine Allergenenliste wird dem Angebot beigelegt, um die Lebensmittelsicherheit für alle zu gewährleisten.

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