Wäscheklopfer

Der Wäscheklopfer

Im 19. Jahrhundert hatten die Menschen noch keine Waschmaschinen wie heute, um die Wäsche zu reinigen. Diese mühsame und zeitaufwändige Arbeit wurde oft mit Asche als Waschmittel und sehr heißem Wasser erledigt, um die Wäsche einzuseifen. Anschließend musste der Schmutz aus der Kleidung entfernt und diese gespült werden.

Deshalb ging man zum Waschhaus oder an die Mosel. Um die Verschmutzungen aus der Wäsche zu lösen, verwendete man den Wäscheklopfer, ein kleines Holzbrett mit einem Griff. Damit wurde die Wäsche, zum Beispiel auf einem Waschbrett, kräftig geklopft.

Zu dieser Zeit war diese Aufgabe hauptsächlich Frauensache, und sie nutzte die Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen und die neuesten Nachrichten zu besprechen.